Vielleicht vermisst du gar nicht "ihn"

Shownotes

Vielleicht vermisst du gar nicht "ihn"

Gibt es einen Menschen, einen Ort oder eine Lebensphase, an die du immer wieder zurückdenkst?

Vielleicht fragst du dich schon lange, warum du etwas nicht loslassen kannst, obwohl du eigentlich gar nicht zurück möchtest.

In dieser Folge erzähle ich dir von einem Mann, der mich seit meinen frühen Zwanzigern begleitet hat – und davon, warum ich irgendwann verstanden habe, dass es vielleicht gar nicht er war, an dem ich festhing.

Vielleicht war es die Zeit.

Vielleicht die Freiheit.

Vielleicht die Leichtigkeit.

Vielleicht das Gefühl, begehrt zu werden.

Vielleicht das Gefühl, dass alles möglich ist.

Und vielleicht kennen wir solche „Schatten“ alle: Menschen, Freundschaften, Städte, Jobs, Träume oder frühere Versionen von uns selbst.

Die entscheidende Frage ist deshalb vielleicht nicht:

„Warum kann ich das nicht loslassen?“

Sondern:

„Was genau vermisse ich daran?“

Und noch wichtiger:

„Wie könnte ich einen kleinen Teil davon heute wieder in mein Leben holen – ohne zurückzugehen?“

In dieser Folge geht es auch noch einmal um den Gedanken aus der letzten Folge:

Wer bin ich eigentlich geworden?

Denn vielleicht müssen wir die Version von uns, die wir früher waren, gar nicht zurückholen.

Vielleicht dürfen wir einfach schauen, was sie uns hinterlassen hat.

Transkript anzeigen

00:00:02: Es ist nicht wenig, es ist nicht schwer.

00:00:05: Du kannst das hoffen!

00:00:07: Aber hoffe nicht so sehr.

00:00:09: Vielleicht dein Podcast für neue Blickwinkel aufs Leben?

00:00:17: Vielleicht vermisst du gar nicht ihn.

00:00:29: Gibt es in deinem Leben auch einen Ehr oder eine Sie?

00:00:35: Vielleicht ein Ort?

00:00:36: Ein Job?

00:00:38: Eine Reise?

00:00:38: Ein Moment?

00:00:39: Irgendwas was dich seit Jahren einfach überhaupt nicht loslässt.

00:00:44: Ich glaube, so jemanden oder so etwas hat jeder von uns und in letzter Zeit komme ich mehr und mehr darauf dass es vielleicht gar nicht an der Perfektion dieser Person oder dieses Ort ist liegt sondern das wir vielleicht was ganz anderes daran vermissen.

00:01:02: In der letzten Folge habe ich darüber gesprochen dass sich gerade an einem ziemlich komischen Punkt bin Und vor allem eben bei dieser Frage nach wann hab ich mich eigentlich zuletzt?

00:01:10: Wie ich selbst gefühlt war, das ist richtig glücklich.

00:01:13: Kam bei mir auch so Erinnerungen oder Gedanken an Sehnsüchter auf und eine Sehmsucht die mich tatsächlich jahrelang Begleitet hat und die ich das verrate jetzt auch schon mal ein kleiner Spoiler Seit einer ganzen weile eigentlich ziemlich Ich würde es nicht sagen unter Kontrolle habe.

00:01:31: Das klingt irgendwie so komisch aber sie ist eigentlich Einigermaßen weg.

00:01:34: Sie überrollt mich nicht mehr so häufig wie früher, weil ich vor ein paar Jahren einen kleinen Aha-Moment hatte.

00:01:45: Den dachte ich mir, bringe ich heute mal mit, denn er ist eine sehr gute Ergänzung und Aufbau zur letzten Folge.

00:01:54: Bei der letzten Folge bin ich schon in die Richtung gegangen, es geht jetzt gar nicht darum, dass ich mich vielleicht verloren habe sondern eher darum, das ich mich ja auch verändert haben könnte Dass ihr mich gar nicht unbedingt wieder finden muss, sondern einfach nur neu kennenlernen.

00:02:10: Und wenn wir uns jetzt verändern... Was passiert denn dann eigentlich mit den Dingen?

00:02:15: Den Menschen die zu einer früheren Version von uns gehören Ja und da sind wir wieder bei diesen Schatten nenne ich sie immer ganz gerne Dinge Personen Städte aus der Vergangenheit Die uns einfach verfolgen und zwar bis heute vielleicht Vielleicht auch immer häufiger, vielleicht auch immer seltener.

00:02:36: Ja ich möchte da gerne zuerst mal so ein bisschen hinführen.

00:02:39: Warum gibt es denn Menschen an die wir Jahre später noch denken?

00:02:43: Ex-Freunde, beste Freunde, verwandte bekannte flüchtige Begegnungen, die uns nicht mehr loslassen weil wir uns immer fragen was wäre passiert?

00:02:54: wenn ja warum vermissen wir manchmal eine Startin, die wir nicht zurückziehen wollen oder wünschen uns einen alten Job zurück, obwohl wir ganz genau wissen, dass wir den heute niemals machen würden.

00:03:05: Und wie kann das sein?

00:03:06: Dass um solche Personen und Orte und Dinge einfach nicht mehr ganz loslassen auch wenn wir eigentlich tief in uns dran wissen dass sie kein Teil von uns sind oder seien können.

00:03:19: Darüber möchte ich heute mit dir sprechen.

00:03:25: Ich denke die meisten Menschen haben schon mal so einen Schatten gehabt Menschen, Freundschaften, Orte, Dops, Lebensphasen, Träume.

00:03:33: Vielleicht auch einfach schon eine bestimmte Version von sich selbst?

00:03:38: Vielleicht warst du zum Beispiel früher schlanker oder sportlicher oder fand es dich irgendwie attraktiver auf einer anderen Art und Weise toller.

00:03:48: Manchmal reicht ein Lied einen Geruch einem bestimmter Ort oder ein bestimmter Satz um.

00:03:56: plötzlich bist Du für einen Moment wieder genau.

00:04:00: Und was ich daran jetzt ganz spannend finde, ist wir wollen gar nicht unbedingt zurück das es uns wahrscheinlich schon bewusst dass wir dorthin nichts zurückwollen aber trotzdem löst diese Erinnerung etwas in uns aus vielleicht weil diese Dinge mit einem bestimmten Gefühl verbunden sind oder mit einer Version von uns selbst.

00:04:22: die wird damals waren und Ich habe hierfür ein paar ganz gute Beispiele.

00:04:27: Es gibt so zwei drei Dinge die mich tatsächlich schon sehr lange begleiten oder eben wie vorher kurz angeteasert, begleitet haben.

00:04:37: Und genau das möchte ich heute mit dir teilen!

00:04:40: Mein Schatten der mich über viele Jahre wirklich teilweise auch intensiv begleitet hat und aus dem ich nie richtig schlau geworden bin bis vor ein paar Jahren ist tatsächlich ein Ex-Freund kann man gar nicht so nennen weil wir nie richtig zusammen waren indem ich in meinen anfänglichen zwanzigern ziemlich verknallt war.

00:05:05: Dieser Mann, ich habe ihn mit, ich glaube, neunzehn kennengelernt hat mich viele, viele Jahre begleitet und er kommt auch heute teilweise noch hoch aber nicht mehr so stark wie früher weil ich eben wie gesagt vor ein paar Jahren was er kannte habe.

00:05:19: Ich hab ihn damals gesehen am ersten Tag an der Uni Und er hat immer was ausgelöst, was total crazy war.

00:05:25: Es war ein extrem gut aussehender Mann und als ich ihn damals gesehen habe, sind mir wirklich die Knie weggeknickt.

00:05:31: So etwas ist mir noch nie passiert, nie zuvor, nie danach nur als ich diesen Mann das einmal gesehen habe.

00:05:36: Ich hab den einfach gesehen und war so komplett geflasht.

00:05:39: So wow!

00:05:39: Und ich war ja noch nie ein Kind, dass auf den Kopf gefallen war oder sich... viel zurückgenommen hat.

00:05:47: Da war ich tatsächlich schon ein bisschen sprachlos, habe aber dann einfach weil das so eine Anziehungskraft hat ja schon versucht irgendwie ihn kennen zu lernen.

00:05:56: Gott sei Dank haben wir dasselbe studiert und es war gar nicht so schwer.

00:06:00: Wir haben uns kennengelernt, wir sind eigentlich auch ganz gute Freunde geworden Und zwischendrin ist da noch tatsächlich mal kurzzeitig was gelaufen.

00:06:08: Es war leider kein gutes Timing.

00:06:10: Wir konnten diese Sache auf jeden Fall so nie irgendwie zum richtigen Abschluss bringen.

00:06:15: Aber es war immer furchtbar spannend, es hat geknistert wie ihre über Jahre hinweg immer wieder.

00:06:22: also das ist wirklich schon eine weile her.

00:06:23: aber gerade so die ersten jahre danach und auch dann als dann quasi so die ersten lebenskrisen eingetreten sind sage ich mal ja ein einschneidende erlebnisse die man ebenso hat oder auch nicht hat kam er immer wieder hoch.

00:06:38: Und dann hatten wir auch immer wieder flüchtig Kontakt, haben uns immer wieder mal auf dem Laufenden gehalten wie es einander so geht.

00:06:43: und manchmal habe ich mich wirklich so in diese Erinnerung gestürzt, hab mich richtig darin vertieft dass ich mich selbst gefragt habe was eigentlich gerade meinem Kopf los ist.

00:06:56: Wie kann das sein?

00:06:56: Dass sich jetzt als erwachsene Frau und als Frau die auch tatsächlich schon etwas erlebt hat durchgemacht hat und eigentlich auch daran gewachsen ist?

00:07:04: aber wie kann es sein dass ich trotzdem mich immer noch in die Erinnerung an diesen Mann, so stürze und nicht so richtig darin zule.

00:07:12: Und dann habe ich mich vor ein paar Jahren eben gefragt warum?

00:07:15: Warum ist das so?

00:07:16: Warum begleitet er mich?

00:07:18: Warum bekomme ich ihn nicht aus meinem

00:07:19: Kopf?".

00:07:19: Und ich habe immer gesagt ja shit vielleicht hänge ich irgendwie tatsächlich an den... Vielleicht ist er ja meine große Liebe oder sowas.

00:07:27: Irgendwie war ich mir sicher okay der muss mir auf jeden Fall doch was bedeuten wenn er sich immer wieder so in meinen Kopf schleicht.

00:07:31: Und dann hatten wir auch inzwischen vor einigen Jahren mein kurzes Gespräch, das ich super spannend fand.

00:07:38: Das kam nämlich... Ich möchte den Gedanken nämlich nicht als meinen verkaufen, der kam tatsächlich eigentlich sogar von ihm und den habe ich aber danach immer weiter gesponnen und finde ihn so passend.

00:07:48: Und es ist genau dieser Gedanke, den ich heute mitbringen möchte.

00:07:52: Wir haben vor einigern mal einfach so... Ich weiß nicht, wir sind einfach draufgekommen darüber gesprochen was das denn eigentlich war damals zwischen uns warum das irgendwie nie was geworden ist.

00:08:00: Und da war er dann wieder ganz süß und meinte, ja irgendwie war er einfach ein bisschen doof.

00:08:05: Er hat gerade gemerkt wie gut er bei Frauen ankommt und wollte das auskosten und was weiß ich.

00:08:13: Denkt auch sehr oft an diese Zeit zurück und er glaubt aber dass es gar nicht immer unbedingt daran liegt, dass man so an dieser Person hängt sondern dass man in dieser Zeit so nachhängt.

00:08:23: So hat er's formuliert Und ich habe daraus jetzt auch gemacht, was wenn ich gar nicht an ihm hänge.

00:08:29: Sondern wenn ich an etwas hänge, was sich mit ihnen verbinde?

00:08:33: Also eben nicht vermisse ich ihn sondern wie hab' ich mich damals eigentlich gefühlt?

00:08:39: Wer war denn die Yasmin von damals?

00:08:41: Wie war ich drauf?

00:08:42: Wie habe ich mich selbst erlebt?

00:08:44: Was hat dieser Mann vielleicht auch in mir ausgelöst, was mich bis heute so begleitet oder was bis heute nachhalt?

00:08:50: Welche Gefühle waren da?

00:08:52: Ja, war es vielleicht... Leichtigkeit.

00:08:54: War es das Abenteuer, weil es ja auch immer so ein Nervenkitzel war?

00:08:58: War es Aufregung?

00:08:59: War tatsächlich Verliebtheit oder Begehrtwerden?

00:09:02: War's Freiheit?

00:09:04: und das ist tatsächlich schon so einen Punkt.

00:09:06: Das war eben wie gesagt meine erste Zeit in München die Stadt, in der ich damals gezogen bin um zu studieren.

00:09:13: Ich komme von einem sehr kleinen Dorf auf dem Land.

00:09:15: Wir hatten siebenhundert Einwohner damals und plötzlich war ich in dieser großen Stadt und alles war anders und aufregend und ich glaube schon, dass es einfach auch eine Zeit war die für mich ganz besonders war.

00:09:28: Und er hat sie halt einfach auch die ganze Zeit begleitet.

00:09:30: Ich habe ihn an meinem ersten Unital kennengelernt und er hat mich bis zum Ende des Studiums begleitet.

00:09:35: Also tatsächlich irgendwie so ne Konstante über dieses Gefühl dieses sich selbst kennenlernen Freiheit eben.

00:09:43: aber vielleicht ist das auch das Gefühl gesehen zu werden oder das Gefühl, dass alles möglich ist.

00:09:48: Wer weiß?

00:09:49: Vielleicht erinnert er sich auch an eine bestimmte Version von Weiblichkeit.

00:09:53: Also es sind einfach so Gefühle die wir mit diesen Erinnerungen an unsere Schatten verknüpfen, die einfach immer wieder hoch kommen.

00:10:01: und ich habe dann eben irgendwann gemerkt vielleicht vermisse ich gar nicht diesen Menschen, vielleicht vermiss ich die Yasminen die ich damals war.

00:10:09: Vielleicht vermisse ich eine Seite an mir, die damals sehr präsent war und heute kaum noch Raum bekommt?

00:10:16: Und dann war für mich eben nicht mehr die Frage was vermisse Ich an ihm oder hänge ich noch an ihm sondern eher etwas genau vermisse eigentlich Was von diesen Gefühlen von Damals fehlt mir heute?

00:10:30: Welche Seite von mir selbst ist mir vielleicht so leise geworden und was hat dieser Mensch mir sichtbar gemacht.

00:10:40: Also vielleicht suchen wir manchmal in der Vergangenheit nach einem Menschen, obwohl wir eigentlich nach einem Gefühl suchen und ich glaube genau das passiert eben nicht nur mit Menschen.

00:10:53: also als Beispiel nehmen wir die alte Freundschaft.

00:10:57: ja vielleicht vermisse ich nicht die alte Freundschaft vielleicht vermiss ich die Version von mir die ich mit dieser Freundin oder diesem Freund war?

00:11:02: Vielleicht vermisse Eine alte Stadt, in der ich mal gelebt habe oder die ich mal besucht habe.

00:11:08: Vielleicht vermisse ich die Freiheit, die ich dort gespürt habe?

00:11:11: Vielleicht vermiss ich nicht meinen alten Job sondern das Gefühl etwas zu können und gebraucht zu werden oder erfolgt zu haben.

00:11:20: Manchmal vermissen wir vielleicht auch eine ganze Lebensphase zum Beispiel meine zwanziger.

00:11:23: Vielleicht vermisse ich gar nicht meine Zwanziger!

00:11:25: Vielleicht vermesse ich die Leichtigkeit oder die Möglichkeiten oder eben genau dieses Gefühl dass alles irgendwie noch offenbar.

00:11:36: Und dann wird aus dieser Frage, warum kann ich das nicht loslassen?

00:11:41: Eine ganz andere Frage und zwar was genau vermisse ich daran und was davon könnte ich heute wieder in mein Leben holen?

00:11:50: Zum Beispiel wenn ich die Leichtigkeit vermisse wo könnte heute wieder mehr Leichtigkeiten stehen im Leben?

00:11:56: Wenn ich die Abenteuer vermisse, was wäre heute vielleicht ein kleines Abenteuern?

00:12:00: Wenn ich mich damals begehrt gefühlt habe.

00:12:03: Was brauche ich heute um mich wieder stärker mit dieser Seite von mir zu verbinden und so weiter und sofort?

00:12:09: ja sei es Mut sei ist Freiheit.

00:12:11: Ja also wo fehlt mir das?

00:12:13: Und wie kann ich's wieder zurück in mein Leben bringen?

00:12:15: dafür glaube Ich dass ganz wichtig dass wir nicht zurückgehen Sondern dass Wir schauen Wie dieses Gefühl In unserem heutigen Leben wieder Platz bekommen Kann.

00:12:25: Und hier möchte ich jetzt ganz gerne noch mal einen Bogen zufolge.

00:12:28: Vier von vielleicht Spannen, da ging es darum wer bin ich eigentlich geworden?

00:12:33: Das war so mein Fazit.

00:12:35: ja also nicht dieses was vermisse Ich was suche ich?

00:12:37: das möchte ich wieder her vorkrahmen Sondern wer Bin ich Eigentlich geworden.

00:12:42: Also wie lerne ich mich selbst neu kennen die jasminen die ich heute bin und ich glaube dass ist auch ein Teil davon.

00:12:48: Ja das erklärt auch Ein bisschen warum wir manchmal So stark an der Vergangenheit Hängen weil wir eben Nicht nur oder eine Zeit vermissen, sondern eine Version von uns selbst.

00:12:58: Und vielleicht müssen wir diese Version gar nicht zurückholen?

00:13:01: Die zwanzigjährige Yasmin muss nicht wiederkommen und die Yasmin aus einer bestimmten Beziehung muss auch nicht wieder kommen!

00:13:07: Und die Yasmina seiner bestimmten Stadt- oder Lebensphase muss auch noch nicht wiederkommen.

00:13:12: aber vielleicht darf ich schauen was sie hinterlassen hat.

00:13:15: Vielleicht ist die Vergangenheit nicht deshalb so verlockend weil dort alles besser war.

00:13:19: Vielleicht ist sie manchmal einfach ein ziemlich guter Hinweis darauf, was uns eigentlich fehlt.

00:13:25: Also vielleicht müssen wir gar nicht zurück sondern dürfen etwas von dort mitnehmen ins Jetzt und in Zukunft.

00:13:33: Vielleicht ist es die Neugier oder die Leichtigkeit?

00:13:36: Vielleicht ist das auch Sinnlichkeit oder Hoffnung oder Mut, was auch immer bei dir persönlich auftaucht wenn du darüber nachdenkst was du an deinem Schatten vermisst.

00:13:48: Und vielleicht ist auch das ein Teil davon, sich selbst neu kennenzulernen und um diese Geschichte mit diesem Mann noch ein kurzes Ende zu geben Wir hatten eben dieses Gespräch damals bei.

00:13:59: Beide gesagt haben wir erinnern uns so gerne an die Zeit zurück also an das Gefühl dass wir damals hatten ja wir waren jung und unbeschwert wir waren frei und die Welt stand uns offen und dass ich diesen Gedanken dann über die Jahre weiter gesponnen habe.

00:14:14: Das hat mich tatsächlich auch so ein bisschen von ihm geheilt, sag ich jetzt mal.

00:14:18: Er verfolgt mich nicht mehr so wie früher und ich weiß jetzt auch dass wenn er in meinem Kopf auftaucht das sich gar nicht ihn vermisse sondern dass ich dieses Gefühl von damals vermisse die jasminen von damals diese freiheit diese ungeschwertheit.

00:14:32: es war wirklich eine richtig richtig gute zeit damals.

00:14:35: Es ist die jasmine von damals Die ich vermisse und die mir fehlt.

00:14:39: und hier Möcht ich dir gerne wieder eine kleine Übung mitgeben?

00:14:43: Falls du auch einen Schatten hast, dann probier das doch auch mal.

00:14:47: Denk einmal an deinen Schatten!

00:14:49: Sei es ein Mensch, ein Ort, eine Lebensphase, eine Version von dir selbst, an die du immer wieder zurückdenken musst.

00:14:55: und dann stell dir einfach diese drei Fragen.

00:14:57: Was genau vermisse ich daran?

00:14:59: Und jetzt eben nicht... Ich vermisse ihn oder ich vermisse diese Version von mir selbst, ich vermiss ja diese Stadt sondern viel genauer, liebter.

00:15:08: was kommt dir in den Kopf wenn du darüber nachdenkst?

00:15:10: Ich vermisse, wie ich mich gefühlt habe vielleicht.

00:15:13: Wie hast du dich denn gefühelt?

00:15:14: Ja also was hat diese Person das ist jetzt die Frage Nummer zwei oder dieser Ort oder diese Zeit in dir ausgelöst?

00:15:21: und wenn ihr das bewusst wird dann könntest du dich noch fragen wie könnte ich einen kleinen Teil davon heute wieder in mein Leben holen ohne zurückzugehen?

00:15:31: Und vielleicht musst du dafür niemanden anschreiben.

00:15:34: Du musst auch keine alte Tür wieder öffnen.

00:15:36: Vielleicht musst du überhaupt gar nichts in der Vergangenheit ändern.

00:15:40: Vielleicht musst du nur verstehen, was sie dir über dein heutiges Leben erzählen möchte?

00:15:47: Vielleicht gibt es jemanden an den du immer noch denkst.

00:15:50: Vielleicht gibt das einen Ort, an dem du dich zurücksehst.

00:15:54: Vielleicht gibts eine Zeit die du manchmal romantisierst und vielleicht fragst du dich schon lange.

00:15:59: warum kann ich das eigentlich nicht loslassen.

00:16:02: Vielleicht muss du's gar nicht los lassen!

00:16:04: Vielleicht darf so einfach verstehen was du daran vermisst.

00:16:13: Schön, dass du heute dabei warst.

00:16:15: Nimm mit was für dich passt und lass hier was nicht deins ist!

00:16:20: Und vielleicht hören wir uns ja nächsten Freitag wieder – bis dahin … Vielleicht.

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