Vielleicht gehört ein bisschen Schmerz dazu

Shownotes

Vielleicht gehört ein bisschen Schmerz dazu.

Manche Entscheidungen fühlen sich nicht leicht an. Sie können traurig machen, Angst auslösen oder bedeuten, dass wir etwas zurücklassen, das uns eigentlich wichtig ist.

Aber bedeutet Schmerz automatisch, dass wir falsch entschieden haben?

In dieser Folge spreche ich über:

meine dreiwöchige Mutter-Kind-Kur und warum ich sie überhaupt gebraucht habe den Unterschied, den Abstand und Zeit für die eigenen Gedanken machen können warum eine Entscheidung gleichzeitig richtig und traurig sein darf „Kill your darlings“ – und warum wir manchmal etwas Schönes loslassen müssen warum die Komfortzone nicht automatisch etwas Schlechtes ist die Frage: Was kostet es mich, wenn ich bleibe? und woran wir vielleicht merken können, dass eine schmerzhafte Entscheidung trotzdem zu uns passt

Am Ende gibt es eine kleine Übung für dich:

Wenn ich gehe – was verliere ich? Wenn ich bleibe – was verliere ich?

Du musst danach keine Entscheidung treffen. Vielleicht reicht es erstmal, ehrlich hinzuschauen.

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00:00:02: Es ist nicht wenig, es ist nicht schwer.

00:00:05: Du kannst es hoffen aber hoffe nicht so sehr!

00:00:09: Vielleicht dein Podcast für neue Blickwinkel aufs Leben.

00:00:16: vielleicht gehört ein bisschen Schmerz dazu.

00:00:24: Hallo du schön dass du wieder da bist.

00:00:28: drei Wochen war es jetzt echt still um mich und ich war mir anfangs noch nicht sicher Ob ich wirklich ruhe oder einfach nur gelegentlich poste, oder vielleicht zwischendrin mal eine Folge aufnehme.

00:00:39: Aber tatsächlich habe ich diese Auszeit echt gebraucht und ... Gehe jetzt aber auch wirklich gestärkt aus dieser Auszeit raus.

00:00:47: Die Auszeit war auch keine normale Auszeit, sondern ich war mit meinem Sohn auf einer Mutter-Kind-Kur an der wunderschönen Nordsee.

00:00:56: Es ist kalt und windig und regnerisch, aber es ist trotzdem wunderwunderschön und einfach der perfekte Ort um einfach mal ein bisschen runterzukommen.

00:01:06: Ja, warum bin ich denn eigentlich auf eine Mutter-Kind-Tour gegangen?

00:01:10: und was hat das mit meinem Podcast zu tun?

00:01:12: Wie du Verleichterung gemerkt hast versuche ich in dem Podcast auch so ein bisschen mich selbst wiederzufinden.

00:01:18: Und genau das habe hier weitergeführt und intensiviert.

00:01:23: Ich hab die letzten Jahre ehrlicherweise einfach nur noch... funktioniert und bin da echt in sowas reingeschlittert.

00:01:31: Nach und nach, was ich ganz lange nicht realisiert habe bis ich jetzt vor kurzem gemerkt habe irgendwie geht nichts mehr.

00:01:38: Ich hab keine Kraft mehr!

00:01:40: Ich war unglaublich müde.

00:01:42: und ich war nicht nur müde, ich war wirklich einfach erschöpft.

00:01:45: das war wirklich dieses Gefühl wenn man krank ist und einfach nicht mal mehr aus dem Bett hoch kommt weil man so schwach ist.

00:01:52: Das hat mich einfach wirklich begleitet die letzten Monate Ende Mai, glaube ich war das ungefähr.

00:01:59: Da gab es dann mal so einen Punkt da hatte ich dann auch noch Herzprobleme dazu bekommen und meine Hausärztin die versucht schon seit Jahren auf mich einzureden dass sich eben auf eine Kur gehe weil sie meint das würde mir gut tun einfach mal auch Abstand zu nehmen vom Alltag und einfach mal wieder klare Gedanken fassen zu können.

00:02:14: Und ich habe immer gesagt ne jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt Ich hatte dann gerade eine neue Stelle im Unternehmen angefangen.

00:02:20: Dann bin ich aufgestiegen und hab gesagt nie nee das kann ich jetzt nicht machen.

00:02:25: Und ja, im Mai war dann irgendwann so ein Punkt gekommen wo ich gesagt habe ok ich kann wirklich nicht mehr.

00:02:29: Entweder ich mache jetzt irgendwas was mich wieder ein bisschen aufpeppelt oder ich klicke bald wirklich komplett down.

00:02:38: und so habe ich diese Mutter-Kind-Kur beantragt und hab sie auch ziemlich schnell bewilligt bekommen und war jetzt echt drei Wochen hier an der schönen Nordsee und bin sehr glücklich dass sich das gemacht hat weil die haben mir echt gut getan Und sie haben mir auch ganz viel Stoff für diesen tollen Podcast, den ich nach wie vor sehr liebegebracht.

00:03:01: Heute habe ich ein Thema mitgebracht – ich habe es gerade im Intro schon kurz erwähnt.

00:03:05: vielleicht muss es manchmal ein bisschen weh tun das ist schon wieder zu drastisch aber vielleicht gehört ein bisschen Schmerz einfach irgendwie dazu.

00:03:14: und zwar möchte ich heute mit euch über Entscheidungen sprechen.

00:03:27: Entscheidungen fallen mir persönlich manchmal ein bisschen schwer.

00:03:30: Es kommt darauf an, wie gravierend sie sind und welche Folgen Sie haben.

00:03:35: aber was ich jetzt gemerkt habe ein bisschen Abstand hilft auf jeden Fall sehr dabei auch so eine größere Entscheidung mal nüchterner und wirklich, wie sagt man rational zu betrachten und einzuordnen.

00:03:53: Ja, zu Hause war ich immer in diesem Modus.

00:03:55: Ich muss funktionieren und habe den nächsten Termin oder die nächste Aufgabe.

00:03:58: Das muss noch erledigt werden.

00:04:00: Und dann kommt auch schon wieder das nächste Problem um die Ecke.

00:04:04: Da kann man überhaupt keine Zeit mal innezuhalten und drüber nachzudenken was einen eigentlich gerade so unruhig macht?

00:04:13: Was einen vielleicht auch unglücklich macht?

00:04:16: Hier hatte ich jetzt genau das Gegenteil.

00:04:18: Drei Wochen wurde mein Kind... Im Kinderclub echt gut versorgt, hat ganz viele tolle neue Freunde gefunden.

00:04:26: Ich hatte Programm das aber genau so darauf abgestimmt war dass ich das Beste für mich rausholen kann und vor allem hatte ich aber auch mal Zeit für mich selbst weil hier keine Tudus hatte, keine Verpflichtungen!

00:04:37: Ich musste ja nicht mehr kochen hier.

00:04:41: Hier musste sich nicht alles lösen, hier konnte ich einfach nur sein und war meinen Gedanken vielleicht ein bisschen ausgeliefert.

00:04:48: aber es war echt toll.

00:04:50: Und wenn man diesen Abstand hat und loslassen kann, auch diese Verpflichtungen loslassen können und sich vielleicht auch anfangs erst mal ein bisschen dazu zwingt.

00:04:59: Diesen Abstand wirklich zu wahren.

00:05:01: Ja das ist ziemlich wichtig den Abstand zu waren denn ich habe es einmal kurz nicht geschafft bin einmal kurz neugierig geworden was zu Hause so los ist und bin brutal zurückgefallen.

00:05:12: dann musste ich mich dann echt zwingen danach dass ich das nicht mehr mache.

00:05:15: und ja wenn man das schafft dann sieht man einige Dinge plötzlich viel, viel klarer und andere die einem zu Hause noch so groß erschienen, tangieren einen auf einmal überhaupt nicht mehr.

00:05:27: Genau aus diesen Gedanken und diesen Überlegungen ist jetzt eben diese Folge entstanden.

00:05:34: bei mir stehen nämlich jetzt ein paar Entscheidungen an.

00:05:36: also ich hatte so zwei drei Themen die ich mit hier hergebracht habe die ich einfach gerne auch worüber ich mir klar werden wollte und ich hab ja jetzt die eine oder andere Entscheidung gefasst oder zumindest liegt die Basis dafür bereit, was ich jetzt daraus mache werden wir sehen.

00:05:51: Aber ich habe auch gemerkt es gibt einfach Entscheidungen, die tun weh und sie tun aus verschiedenen Gründen weh.

00:05:57: aber das muss nicht unbedingt heißen dass sie falsch sind oder?

00:06:00: Ich glaube März bedeutet nicht automatisch, dass ist die falsche Entscheidung ist.

00:06:05: Ich glaube wir erwarten ganz oft dass eine richtige Entscheidung uns erleichterung bringt und zwar sofort, dass wir uns glücklich fühlen.

00:06:13: Und dass wir sofort wissen ja das ist die richtige Entscheidung.

00:06:17: aber tatsächlich und das habe ich die letzten Wochen eben auch nochmal ganz arg gemerkt sind manche richtige Entscheidungen vielleicht ein bisschen traurig oder bedeuten Verlust oder könnten auch anderen Menschen um uns herum enttäuschen und das wiederum könnte uns auch wieder Angst machen.

00:06:36: Also ich persönlich bin zum Beispiel auch so ein Mensch, ich enttäusche andere Leute gar nicht und ich glaube das ist aber auch genau Teil meines Problems.

00:06:43: Ich enttäuche sie mit Sicherheit, aber ich enttausche sie gar nicht gerne.

00:06:46: Und andere Menschen zu enttauschen macht mir manchmal echt ... Angst.

00:06:51: Ich find's jetzt aber auch wichtig, ne?

00:06:52: Also dieses ähm... Es gibt ja auch so diese Sprichwort-Liebe muss wehtun und jetzt hört sich das hier alles ein bisschen an wie Entscheidungen müssen weh tun.

00:06:59: So pauschalisieren würde ich das nicht und es ist auch keine Weisheit die ich gerade mit Löffeln gefressen habe, aber es ist eine Erkenntnis, die ich hatte.

00:07:06: Aber trotzdem nicht dass Schmerz ein Beweis dafür ist, dass eine Entscheidung richtig ist.

00:07:12: Aber Schmerzen ist auch kein Beweis dazu, dass die Entscheidung nicht richtig ist!

00:07:17: Und ich glaub vielleicht darf eine Enttaltung gleichzeitig richtig und traurig sein.

00:07:22: Das können wir uns jetzt mal genauer anschauen.

00:07:24: aus einem Spruch, den ich aus dem Schreiben kenne, den man beim Schreiben oft sagt.

00:07:29: Und zwar lautet der Kill Your Darling.

00:07:32: Also Kille tötet deine Lieblinge!

00:07:35: Das sagt man wenn man ganz doll an was hängt... einen total lustigen Gedanken, eine total lustige Idee hatte und sich gerade mega feiert dass man hier so ein witziges Wortspiel gefunden hat.

00:07:48: Aber eigentlich passt es vielleicht gar nicht zur Geschichte.

00:07:51: Manchmal muss man ausgerechnet das streichen was man selbst gerade am meisten liebt und zwar nicht unbedingt weil's schlecht ist sondern weils nicht in die Geschichte passt.

00:08:01: Und das finde ich kann man jetzt auf diesen Gedanken ganz gut übertragen.

00:08:04: Manche Dinge sind nicht falsch Manche Menschen sind nicht schlecht und manche Lebensphasen waren auch nicht schlecht, aber trotzdem passen sie vielleicht nicht mehr zu dem Leben das wir gerade brauchen.

00:08:17: Ja also das Schwierigste ist nicht immer etwas Schlechtes loszulassen sondern das schwierige ist etwas Schönes Loszulassens dass nicht mehr so einem passt.

00:08:26: ja man sagt ja auch man soll gehen wenn es am schönsten ist.

00:08:30: Also es gibt ja ganz viele Begriffe, die in diese Richtung gehen.

00:08:34: Auch diese Komfortzone von der immer alle sprechen.

00:08:36: Ich will gar nicht so doll drauf eingehen weil ich finde Instagram ist schon absolut voll mit Komfortzonen sprich Wörtern und Ratschlägen.

00:08:44: aber das ist schon wirklich so.

00:08:47: man muss seine Komfort-Zone manchmal verlassen um auch selbst wachsen zu können, um neue schöne Erfahrungen machen zu können.

00:08:57: klingt ja dann bei diesen Ratschlägen auch immer so ein bisschen danach, wer in der Komfortzone lebt ist feige.

00:09:03: Aber jetzt mal ganz ehrlich!

00:09:05: In der Komforzone können auch Menschen sein die wir lieben.

00:09:08: Eine Komfortzone bedeutet auch Sicherheit.

00:09:11: Eine komfortzone kann auch zu Hause bedeuten oder schöne Routinen oder einfach Dinge beinhalten, die uns wichtig sind.

00:09:19: also vielleicht ist die Frage gar nicht immer was passiert wenn ich mich traue zu gehen sondern... Was kostet es mich?

00:09:26: wenn ich bleibe.

00:09:27: Und dann vielleicht noch, was kostet es mich?

00:09:30: Wenn nicht

00:09:30: gehe.".

00:09:31: Also einmal andersrum gefragt.

00:09:33: Ja also vielleicht müssen wir unsere Komfortzone gar nicht als Komfortzone hinterfragen sondern uns einfach überlegen, wenn wir doch gerade schon realisiert haben dass wir irgendwie nicht mehr ganz glücklich sind.

00:09:43: Vielleicht finden wir auch noch heraus, was das ist, was uns unglücklich macht und wie wir's ändern können.

00:09:48: Und wenn das bedeutet, dass wir unsere gewohnten gemütlichen Räume verlassen müssen dann stellen wir uns doch einfach mal die Frage.

00:09:58: Was kostet es mich, wenn ich bleibe?

00:10:01: Und was kostet das Mich, wenn Ich gehe?

00:10:03: Und ich glaube bei Entscheidungen schauen wir vor allem auf Letzteres.

00:10:07: ja...was kostet Es Mich Wenn Ich Gehe und zwar auf den großen Verlust?

00:10:12: Ja..Was verliere ich?

00:10:13: Wen verletze ich?

00:10:15: Was wird schwierig?

00:10:16: Was passiert danach?

00:10:17: Schaffe ich Das überhaupt?

00:10:19: Ich glaube der viel wichtigere Wechsel ist jetzt eben der hinzu Was verliere ich, wenn ich bleibe?

00:10:24: Ich verlière z.B.

00:10:25: Zeit!

00:10:26: Ich verliere Energie und immer mehr Lebensfreude oder mich selbst.

00:10:32: Vielleicht verlire ich sogar Gesundheit... ...oder vielleicht verliare auch einfach die Beziehung zu mir selbst.

00:10:39: Hier würde ich jetzt gerne einmal ein bisschen an meine Erfahrungen und Gespräche aus der Mutter-Kind-Kur zurückkommen.

00:10:46: Ich habe hier ganz viele Frauen kennengelernt die ehrlicherweise in noch kniffligeren Situationen waren als ich.

00:10:54: Und ich habe das Gespräch tatsächlich einige Male geführt, die letzten Wochen und mich immer gefragt genau das was verliere ich wenn ich bleibe?

00:11:03: Wir haben nur ein Leben.

00:11:05: wie wollen wir dieses Leben leben?

00:11:06: Wie wollen wir es nutzen?

00:11:07: Was wollen wir erreichen oder erleben in diesem Leben?

00:11:11: Und wie kommen wir dahin?

00:11:13: Ja manchmal ist bleiben vielleicht die richtige Entscheidung nicht.

00:11:16: jede schwierige Situation bedeutet unbedingt, dass man gehen muss.

00:11:21: Aber ich glaube wir sollten uns genauso ehrlich anschauen was uns das bleiben kostet.

00:11:28: und Ich persönlich habe mich jetzt die ganze zeit gefragt Woran merke ich denn dann am ende?

00:11:35: Dass die Entscheidung trotz dieses schmerzes Die richtige ist?

00:11:40: woran merken ich?

00:11:41: dass der schmerz vielleicht zu einer richtigen entscheidung gehört Und ich glaub hier ist es auch wichtig dass wir uns dinge vielleicht auch mal aufschreiben und das wir drüber nachdenken, um uns dieses Leben nach der Entscheidung einmal wirklich ganz lebhaft vorstellen.

00:12:01: Und wenn wir dann merken dass wir vielleicht trotz der Traurigkeit klarer werden es muss noch gar nicht unbedingt glücklicher sein aber innerlich weniger zerrissen und wenn sich dann auch schon dieser Gedanke vielleicht vormt ich weiß dass es weh tut aber ich weiß auch warum mich das tun muss Vielleicht müssen wir uns auch weniger selbst überzeugen.

00:12:23: Vielleicht müssen we nicht mehr hundert Gründe suchen, vielleicht ist die Entscheidung eigentlich schon längst klar.

00:12:28: nur die Konsequenzen machen uns Angst.

00:12:30: und auch hier glaube ich hilft es einfach einmal so ein bisschen mit Abstand vielleicht auch von sich selbst als würde man mit seiner besten Freundin sprechen drauf zu schauen und zu gucken okay wie viel angst muss mir das tatsächlich machen?

00:12:44: was kann mir im schlimmsten Fall passieren?

00:12:47: Und vielleicht merken wir auch, dass der Schmerz zur richtigen Entscheidung gehört wenn wir uns durch die Entscheidung ein kleines bisschen mehr wie wir selbst fühlen.

00:12:56: Das wird ganz bestimmt nicht sofort passieren und vielleicht auch nicht jeden Tag so sein.

00:13:01: aber vielleicht kommen kleine Momente von Leichtigkeit oder Ruhe Energie Oder einfach nur endlich mal wieder dieser Gedanke das bin ich.

00:13:14: Vielleicht verändert sich der schmerz auch irgendwann Von einem anfänglichen, ich kann das nicht loslassen wird später vielleicht.

00:13:21: Ich vermisse es zwar aber ich weiß ganz genau warum mich diese Entscheidung getroffen habe.

00:13:27: und dann vielleicht noch ein ganz wichtiger Gedanke würdest du diese Entscheidung auch treffen wenn du niemandem etwas beweisen oder erklären müsstest?

00:13:35: Lass uns doch mal die Erwartungen anderer komplett rausnehmen!

00:13:42: Lasst uns raus nehmen dass wir andere enttäuschen könnten.

00:13:45: Lass uns rausnehmen, dass wir uns schuldig fühlen.

00:13:47: Weil warum eigentlich?

00:13:48: Weshalb würden wir uns schon dich fühlen?

00:13:50: und was bleibt dann übrig?

00:13:52: wenn mir all diese Gedanken Loslassen Fühlt sich die Entscheidung immer noch richtig an.

00:13:59: das waren jetzt einige gedanken die ich die letzten wochen so hatte.

00:14:02: also Ich selbst weiß auch noch überhaupt gar nicht alles Und habe auch noch keine entscheidung zu ein hundert prozent getroffen aber ich hab ein zwei Entscheidungen in meinem kopf.

00:14:12: Die fühlen sich nach diesen drei Wochen wirklich klar an.

00:14:16: Ich hoffe auch, dass ich euch bald mitnehmen kann.

00:14:18: Ich weiß nicht, Tisa, das die ganze Zeit so anderbar.

00:14:20: Manche Dinge sind wir momentan einfach noch ein bisschen zu privat für den Podcast aber ich hoffe, dass sich trotz dieser Unklarheit etwas in dir auslösen konnte, falls du gerade vor einer wichtigen Entscheidung stehst.

00:14:35: Ich kann eine Mutter-Kind-Chur oder generell ne Kur, ne Auszeit vielleicht auch einfach nen längeren Urlaub wirklich sehr empfehlen, wenn du gerade vor einer großen Entscheidung stehst oder vielleicht auch mehreren.

00:14:48: Nicht weil sie jetzt plötzlich alle Antworten bringt das ganz bestimmt nicht aber auf jeden Fall ein paar Antwortansätze.

00:14:55: und manche Entscheidungen fühlen sich jetzt schon klarer an Manche aber auch nicht.

00:15:00: ja und manchen Entscheidungen betreffen vielleicht auch Menschen die man lieb gewonnen hat Und manche Dinge möchte man vielleicht auch nicht einfach killen muss man vielleicht aber auch gar nicht sofort.

00:15:09: Vielleicht bedeutet Klarheit nicht immer, dass ich sofort weiß was ich tun werde.

00:15:15: Vielleicht bedeutet klarheit manchmal erst mal nur, dass sich weiss das etwas so nicht mehr weitergehen kann wie bisher.

00:15:22: Und jetzt habe ich vorhin ja schonmal kurz erwähnt, dass man sich manche Dinge hier auch aufschreiben könnte.

00:15:26: wenn du Lust hast dann schnappt ihr doch einmal auch ein Blatt und überleg was seine große Entscheidung oder auch kleine Entscheidung ist die du gerade vor dir hinschiebst oder eine Sache die dich tierisch nervt Und dann schreibt doch mal auf.

00:15:41: Wenn ich gehe, was verliere ich?

00:15:44: Was tut weh?

00:15:46: Was macht mir Angst und was könnte fehlen?

00:15:50: Aber stell dir die Fragen auch für den Fall das zu bleibst!

00:15:53: Wenn ich bleibe, was Verliere Ich?

00:15:56: Was kostet mich das?

00:15:58: Was gebe ich dafür

00:16:00: auf?!

00:16:01: Und wie könnte ich mich in einem Jahr fühlen?

00:16:05: Und dann guckt ihr das einfach mal an nebeneinander.

00:16:08: Du musst dann noch überhaupt keine Entscheidung treffen Aber schau einfach mal ehrlich hin und lass es wirken.

00:16:14: Ja, das waren meine Gedanken für dich für heute.

00:16:19: Vielleicht fasse ich's nochmal kurz zusammen.

00:16:21: Schmerz ist kein Beweis für die richtige Entscheidung aber auch keinen Grund automatisch zurückzugehen oder die Dinge einfach so weiter zu machen wie sie waren.

00:16:31: Manche Dinge dürfen gleichzeitig schön und wichtig, aber trotzdem nicht mehr passend sein.

00:16:39: Manche Entscheidungen dürfen traurig sein.

00:16:43: Man darf Menschen lieben und trotzdem eine Grenze ziehen, man darf etwas vermissen und trotzdem nicht zurückwollen.

00:16:53: Vielleicht gehört ein bisschen Schmerz dazu Nicht weil schmerz gut ist Sondern bei Veränderung.

00:17:01: manchmal bedeutet etwas los zu lassen das uns wirklich etwas bedeutet Und vielleicht merken wir nicht daran dass es nicht mehr wehtut dass eine Entscheidung richtig war.

00:17:12: Vielleicht merken wir es daran, dass wir trotz des Schmerzes wieder ein bisschen mehr bei uns ankommen und vielleicht ist auch dieses Gefühl wieder mehr bei sich zu sein.

00:17:22: nicht die eine magische Antwort aber ich glaube Es ist zumindest ein ziemlich guter Hinweis dem wir zuhören dürfen.

00:17:36: Schön das du heute dabei warst!

00:17:38: Nimm mit was für dich passt und lass hier, was nicht deins ist.

00:17:43: Und vielleicht hören wir uns ja nächsten Freitag wieder!

00:17:45: Bis dahin – Vielleicht.

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